Die Mainzelmännchen als Trennung von Werbung und Programm

Die Geburt der Mainzelmännchen am 2. April 1963

Aufgrund der staatsvertraglichen Verpflichtung zur Trennung von Werbung und Programm ist jeder Werbeblock durch ein Anfangs- bzw. Ende-Mainzelmännchen-Insert eingerahmt. 

Die Mainzelmännchen werden seit der ersten Werbesendung am 2. April 1963 eingesetzt. Vater der Mainzelmännchen ist Wolf Gerlach (* 17. April 1928; † 12. November 2012). Seitdem wurden etwa 65.000 Mainzelmännchen-Inserts produziert (jährlich über 1.000 Inserts).

Von schwarz-weiß bis hin zu zeitgemäßen Gags

Zunächst wurden die Mainzelmännchen in schwarz-weiß übertragen. Mit Einführung des Farbfernsehens 1967 erschienen auch die lustigen Männchen farbenfroh auf der Mattscheibe. Seit 1990 wurden die Figuren über die Jahre immer wieder überarbeitet und moderner und individueller gestaltet.

2003 erfolgte der dritte Relaunch. Dem Zeitgeist entsprechend sind die Mainzelmännchen frischer, fitter und schlanker. Eine moderne Mainzelmännchen-Welt entsteht, mit dramaturgisch neu ausgerichteten Stories, neuen Gags und zeitgemäßen Requisiten.

1963 Geburt in schwarz/weiß
1967 1. Relaunch: Die Mainzelmännchen werden bunt
1990 2. Relaunch: Erstmals oben ohne – Edi und Fritzchen verlieren ihre Mützen.
Gleichzeitig erhalten die einzelnen Figuren eigene, unverwechselbare Charaktere
2003 3. Relaunch: Zum 40. Geburtstag werden die Mainzelmännchen ganz neu gestylt
2007 Die Mainzelmännchen im neuen 16:9-Format
2010 Die Mainzelmännchen werden noch schärfer – Die Mainzelmännchen in HD

2016  Einweihung der ersten Mainzelmännchen-Ampel am Mainzer Neubrunnenplatz
2018  „Astro-Mainzel“ Conni fliegt mit Alexander Gerst zur Internationalen Raumstation ISS

1984  Goldene Schallplatte MAINZELMÄNNCHENs HITPARADE
1996  Fernsehmythos-Preis, WDR
2006  2. Platz DSDBW – Deutschland sucht die beliebteste Werbefigur (2006), Deutsches Werbemuseum e.V.
2013  Mainzelmännchen-Ehrenwürde der Stadt Mainz